Die
heilige Stadt Jerusalem war und ist ein Ziel der israelischen Regierungen. Der
Siedlungsbau in und um Jerusalem ist besonders gefördert und genau geplant. Die
israelischen Siedler werden mit allen Mitteln unterstützt, um die
Palästinenser aus der Stadt zu vertreiben und zu entwurzeln.
Die
Stadt hatte immer ein Sonderstatus in der Weltgemeinschaft, weil Jerusalem als
Heiligtum für die drei Weltreligionen gilt und nicht nur für das Judentum, wie
manche Juden behaupten.
Ostjerusalem
ist das Gebiet, wo nur Palästinenser gelebt haben. Aber die Lage hat sich durch
die israelische Siedlungspolitik so geändert, dass Ostjerusalem ein Ziel der
israelischen Siedlungen geworden ist. Diese Siedlungspolitik, die in der ganzen
Welt kritisiert wird.
Die
Enteignung des palästinensischen Eigentums mit allen Mitteln durch die
israelische Besatzungsmacht und der Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten sind mit dem Frieden nicht vereinbar.
Die
christian peacemaker teams,
Chicago- in USA berichtete: Zwischen 1967 und 1991 wurden 40 000 Wohneinheiten für Israelische
Juden und nur 555 für Palästinenser in Jerusalem gebaut.
[Statistics
on Israeli Housing Demolition and Planning Policy in East Jerusalem,"
Palestinian Human Rights Information Center,1994.] Ungefähr
50 palästinensische Häuser werden jedes Jahr in Jerusalem zerstört. (Ibid.]Palästinenser dürfen
ihre Häuser nicht höher als zwei Stockwerke bauen. Israelische Gebäude sind
zum Teil 8 Stockwerke hoch. Die 155 000 Palästinenser, die im Osten Jerusalems
wohnen, dürfen nur 14 % der Fläche bebauen. (Ibid.] Keine dieser Einschränkungentrifft auf Israelische Juden zu.
1967
lebten keine Israelischen Siedler in Ost-Jerusalem. 1979
waren es 50 000. 1993, 160 000 [Jerusalem: Reclaiming a Divided City, p. 6.]
Diese
Siedler zahlen die ersten fünf Jahre, die sie inJerusalem leben, keine Steuern, und danach eine reduzierte Steuer.
[Nathan Krystall, pp. 36-7.]
In
Ost-Jerusalem bezahlen Palästinenser 26% der öffentlichen Ausgaben, aber
erhalten nur 5 % der Leistungen (Service, Müll, Wasser, Strassenreinigung
usw.).
[Nathan
Krystall, Urgent Issues ofPalestinian
Residency in Jerusalem, 2nd rev. ed. (Jerusalem:
Alternative Information Center, June 1994), p.36.]
Wir haben NIE über Jerusalem gesprochen. Wir haben einfach einen »fait
accompli« gemacht (Fakten geschaffen!!!!)
Prime
Minister Yitzhak Rabin [Davar, Oct. 19, 1990.]